DIE KULINARISCHE UND KULTURELLE VIELFALT MAROKKOS

Jedes Gericht erzählt eine Geschichte

Die Reichhaltigkeit Marokkos speist sich aus verschiedenen Einflüssen vieler Völker und Kulturen, die im Laufe der Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen haben. So ist die heutige marokkanische Küche zwar insbesondere durch die Berber und Araber geprägt, aber auch die Mauren, die zum Beispiel Oliven, Zitrusfrüchte und Paprika ins Land brachten, oder die Hebräer, die das Einlegen von Obst und Gemüse einführten, hinterließen ihre Spuren.

Die traditionelle B’stilla, eine herzhaft-süße Blätterteigpastete, kam im 13. Jahrhundert mit andalusischen Einwanderern ins Land. Die Engländer brachten den grünen Tee nach Marokko, der dort mit frischer Minze und viel Zucker getrunken wird. Und die Franzosen hinterließen nicht nur Cafékultur und hervorragende Patisserie – ihnen ist es vermutlich auch zu verdanken, dass die traditionelle Tagine gelegentlich mit Pommes Frites serviert wird.

Alte und neue Geschichten

Marokkos Küche ist so sehr von seiner historischen, kulturellen und religiösen Geschichte geprägt, dass jedes Gericht seine eigene kleine Geschichte erzählt: Über Herkünfte von Bagdad bis Spanien, über neue und alte Bräuche, über blühende Königsstädte und über gepflegte Traditionen. Wer sich darauf einlässt und mit Taste Morocco auf kulinarische Entdeckungstour geht, hat nach dem gemeinsamen Kochen und Essen selbst eine weitere Geschichte zu erzählen. Über Vielfalt, Nähe, Genuss und Gastfreundschaft.

Kochevents für neue Geschichten aus dem Königreich der untergehenden Sonne kannst du übrigens für dich oder eine Gruppe buchen oder verschenken.

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